Der Glaube aber ist eine Verwirklichung dessen was man hofft, eine Überzeugung von Dingen, die man nicht sieht.

Was bedeutet glauben?

In unserem täglichen Leben bedeutet glauben: Für möglich halten, für wahrscheinlich halten, vermuten, annehmen, der Meinung sein. Man sagt aber nie für Tatsachen «Ich glaube»! Ich habe ein rotes Auto. Ich würde aber nie sagen: «Ich glaube, ich habe ein rotes Auto».

Ganz anders der christliche Glaube:

Ein Christ glaubt an Gott, als eine Tatsache. Aus einer festen Überzeugung, ohne zu zweifeln, an dem was man nicht sieht. Im Hebräerbrief Kapitel 11 Verse 6 lesen wir: «Ohne Glauben ist es unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, der muss glauben, dass er ist.»

 Was gibt mir die Sicherheit, dass dieser Gott existiert, an den ich glaube?

Im Römerbrief Kapitel 1 Verse 19 und 20 lesen wir: «Denn was man von Gott erkennen kann, ist unter ihnen offenbar; denn Gott hat es ihnen offenbart. Denn Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit der Schöpfung der Welt ersehen aus seinen Werken, wenn man sie wahrnimmt, sodass sie keine Entschuldigung haben.»

Im Hebräerbrief Kapitel 11 Vers 3 lesen wir: «Durch den Glauben erkennen wir, dass die Welt durch Gottes Wort geschaffen ist, so dass alles, was man sieht, aus Nichts geworden ist.» 

Aus dem Nichts heisst, da war vorher einfach Nichts. Es gab tatsächlich keinen Raum, keine Zeit und auch keine Energie. Die Wissenschaft ist überzeugt, dass das Universum beim sogenannten Urknall entstanden ist. Die unvorstellbare Masse von Energie, die bei diesem Urknall vorhanden war, muss aber irgendeinmal entstanden sein. Es ist ein physikalisches Gesetz, dass Energie weder erzeugt noch vernichtet werden kann. Folglich kann die Energie nur von einem Schöpfer-Gott geschaffen worden sein.

Die einzige Erklärung gibt uns nur die Bibel:

In 1. Mose Kapitel 1 Vers 3 lesen wir: «Und Gott sprach, es werde Licht! Und es ward Licht.»

In Offenbarung Kapitel 4 Vers 11b: «Herr, unser Gott, du hast alle Dinge geschaffen, und durch deinen Willen waren sie und wurden sie geschaffen.»

Und im Kolosserbrief Kapitel 1 Verse 16a steht geschrieben: «Durch Christus ist alles in den Himmeln und auf der Erde geschaffen worden, das Sichtbare und das Unsichtbare.»

Braucht der Mensch den biblischen Glauben?

Im Johannesevangelium Kapitel 5 Vers 24a lesen wir: Jesus Christus sprach: «Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht.»

Jeder Mensch muss sich einmal vor Gott verantworten.  Lese Sie dazu einmal in der Offenbarung Kapitel 20 die Verse 11 bis 15 und im Matthäusevangelium im Kapitel 25 die Verse 31 bis 46.

Was muss ich tun?

In der Apostelgeschichte Kapitel 16 Verse 30 bis 32 lesen wir: «Der Kerkermeister fragte Paulus und Silas: Was muss ich tun, um gerettet zu werden? Sie sprachen: Glaube an den Herrn Jesus Christus, so wirst du gerettet werden. Und sie sagten ihm das Wort des Herrn und allen, die in seinem Haus waren.»

Der Glaube gründet auf dem Wort des Herrn, der Bibel.

Was will Gott?

Im Johannesevangelium Kapitel 3 Verse 16 lesen wir: «Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.»

Will ich an Jesus Christus glauben?

Im Johannesevangelium Kapitel 6 in den Versen 66 bis 69 lesen wir: «Von da an wandten sich viele seiner Jünger von ihm ab und gingen hinfort nicht mehr mit ihm. Da fragte Jesus die Zwölf: Wollt ihr auch weggehen? Da antwortete ihm Simon Petrus: Herr, wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens; und wir haben geglaubt und erkannt: Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes!»

Willst du auch weggehen? Oder vertraust du einzig und allein auf Jesus Christus, der alle vollkommen erretten kann, die durch ihn zu Gott kommen (siehe auch Kapitel 7 im Hebräerbrief). 

Die wichtigste Entscheidung meines Lebens:

Im Johannesevangelium Kapitel 11 in den Versen 25 bis 27 lesen wir: «Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt; und wer da lebt und glaubt an mich, der wird nimmermehr sterben.»

Glaubst du das?

Sie spricht zu ihm: Ja Herr, ich glaube, dass du der Christus bist, der Sohn Gottes, der in die Welt gekommen ist.»

Gott schenkt uns unverdient, aus reiner Gnade, das ewige Leben, im Glauben an Jesus Christus, unseren Herrn. Dies steht im Römerbrief Kapitel 6 im Vers 23b geschrieben.

Denn aus Gnade seid ihr gerettet, und nicht aus Werken, sondern allein aus Glauben an den Herrn Jesus Christus (Epheserbrief Kapitel 2 Verse 8 + 9).

Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstossen.

Im obigen Bibelvers gibt Jesus Christus jedem, der zu Ihm kommt und von Herzen glaubt, das Versprechen ab: «Ich werde dich nicht hinausstossen.» Das bedeutet: Er wird angenommen, er wird aufgenommen, er wird gesegnet, er wird getröstet.

Die Voraussetzung, um in den Genuss dieser Zusage zu kommen, ist einfach: zum Herrn Jesus kommen, Ihn als Heiland annehmen und an Ihn glauben.

Viele tun sich jedoch schwer damit. Sie denken, ihre Erlösung selbst in die Hand nehmen zu können. Sie möchten etwas leisten, um von Gott angenommen zu werden. Aber so geht das nicht. Gott hat seinen eigenen und einzigen Sohn gegeben, damit jeder, der an Ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.

Das heisst mit anderen Worten: Wer nicht an Ihn glaubt, geht verloren. Ist das so ernst? Ja, so ernst ist es! Gott sagt, was wir tun müssen, nicht wir können sagen, was wir tun wollen.

Warum macht Gott die Errettung so einfach, so bedingungslos? Damit auch die einfachsten Menschen eine Chance haben. Damit auch solche, die eine grosse Schuld mit sich herumtragen, nicht verloren gehen müssen. Schliesslich soll alle Ehre dem Retter zukommen: Jesus Christus!

Nicht hinausgestossen werden heisst, ein neues Leben zu bekommen und darüber hinaus die Zusicherung auf einen Platz im Himmel zu haben. Wie kann man an einem solch wertvollen Angebot achtlos vorbeigehen?

Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstossen. Johannesevangelium Kapitel 6 Vers 37

Wunderbar sind deine Werke.

Wenn wir den Himmel und die Erde aufmerksam beobachten, staunen wir über die schier unendliche Grösse und Pracht des Universums mit den Milliarden von Galaxien. Wenn wir unseren Blick durch die Natur schweifen lassen, bestaunen wir deren wunderbare Vielfalt. Wenn wir ins Kleinste genau hinsehen, etwa durch die x-fache Vergrösserung unter einem Mikroskop, entdecken wir wahre Wunderwerke.

Ist das, was wir mit unseren Augen wahrnehmen und mit Messinstrumenten registrieren können, wirklich in schier unendlich langer Zeit und durch eine Reihe grosser Zufälle entstanden? Deuten diese Wunder in der Natur nicht vielmehr auf eine hohe Intelligenz, auf einen geheimen Schöpfer hin?

Im Brief an die Christen in Rom führt Paulus aus, dass das Wirken Gottes in der Schöpfung wahrgenommen werden kann. In der Bibel finden wir aber auch die Aussage, dass sich Gott verborgen hält. Ist das ein Fehler in der Bibel? Nein, beide Aussagen sind richtig. Der Grund dafür, dass sich Gott verborgen hält, liegt in der Sünde von uns Menschen. Wir wollen sein wie Gott, selbst bestimmend, mit unserem Ego im Zentrum. Da hat ein Gott wenig Platz und seine Weisheit bleibt uns verborgen. Die Verlorenheit der Menschen zeigt sich im Zustand der Welt.

Dieser scheinbar ferne Gott ist uns in Jesus Christus nahegekommen. An seinen Worten und Taten erkennen wir das Wesen Gottes, des Vaters. Er liebt und beachtet uns Menschen. Jesus Christus bietet uns Versöhnung und Frieden mit Gott an. Aber nehmen wir sie auch an?

Wenn ja, dann muss sich Gott nicht mehr vor Dir verbergen, sondern er wird sich dir offenbaren. Und dann kannst Du von Herzen in das Lob «Wunderbar sind Deine Werke» einstimmen. Dann hast Du Liebe und Hoffnung für dein Leben. Glaubst und vertraust Du diesem Heiland-Gott?

Wunderbar sind deine Werke. Psalm 139 Vers 14

Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet Ihr Ruhe finden für Eure Seelen.

Das Joch spricht von einer Bindung oder einer Verbindung. Es gibt das Tragjoch, und in früherer Zeit gab das Joch der Gefangenschaft.

Das Joch, von dem Jesus hier in der Bibel spricht, ist ganz einfach ein Joch, das die Last unseres Lebens versinnbildlicht. Es sind unsere Nöte, selbstverschuldet in Form unserer Vergehen und Unterlassungen, aber auch Nöte, die von Mitmenschen hervorgerufen wurden, und solche deren Ursachen unpersönlich sind. Es geht uns allen gleich.

Gott sieht uns Menschen.

Auf Golgotha wurden alle Sünden von jedem Menschen durch das Erlösungswerk von Jesus Christus getilgt. Gott will, dass diese Sünden uns nicht mehr belasten.

Wenn wir dieses Geschenk annehmen, ist uns schon sehr schwere Last abgenommen.

Aber Jesus Christus will mehr. Er will eine Beziehung mit dir. Er will unsere Lasten und unsere Sorgen tragen. Das lesen wir auch in der Bibel, im 1. Petrusbrief Kapitel 5 Vers 7.

Der Herr Jesus Christus will Gemeinschaft mit dir, und dadurch wird das Joch zum Lastenteiler. Du bist mit Jesus Christus, dem Allmächtigen verbunden. Dann wirst du verstehen, dass das Joch sanft und die Last leicht ist, weil er dich durchträgt .

Es lohnt sich Ihn anzurufen, ich durfte diese Erfahrung machen.

Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet Ihr Ruhe finden für Eure Seelen. Matthäusevangelium Kapitel 11 Vers 29

Ich weiss, dass mein Erlöser lebt, und zuletzt wird er sich über den Staub erheben.

„Es war ein Mann im Land Uz, der hiess Hiob; der war ein untadeliger und rechtschaffener Mann, der Gott fürchtete und das Böse mied.“ (Hiob Kapitel 1 Vers 1). Dies wird uns ganz zu Beginn des ‚Buches Hiob‘ berichtet, einem Weisheitsbuch im Kanon des ‚Alten Testaments‘.

Nur wenige Verse später (Verse 6-12) erfahren wir, dass Hiob vor Gott von einem ‚Sohn Gottes‘ angeklagt wurde. Der Name des Anklägers war ‚Satan‘. Natürlich kennt Gott den Hiob und lobt ihn vor Satan. Doch weil dieser nur Lüge und Böses im Sinn hat, versucht er, Hiob vor Gott schlecht zu machen. Darauf reagiert Gott in einer Weise, die kein Mensch wirklich endgültig verstehen kann. Nämlich, „Da sprach der HERR zum Satan: „Siehe, alles, was er hat, soll in deiner Hand sein; nur nach ihm selbst strecke deine Hand nicht aus!“ Und der Satan ging vom Angesicht des HERRN hinweg.“ (Hiob Kapitel 1 Vers 12). Warum gibt nun der Herr dem Satan Macht über Hiob? Ich will versuchen, die Frage zu beantworten.

In der Folge fügt der Satan dem Hiob unendliches Leid zu. Das hätte er nicht tun müssen. Gott gab Hiob in seine Hand, sagte diesem aber nicht, er müsse Hiobs Eigentum zerstören oder gar seine Kinder töten. Satan aber konnte nicht anders, als seinem Wesen nach zu handeln. Er wollte die Ungerechtigkeit von Hiob vor Gott, dem Herrn, beweisen. Hiob verliert nun in kürzester Zeit seinen ganzen Besitz und alle seine zehn Kinder, sieben Söhne und drei Töchter.

Viele kennen den Begriff der Hiobs-Botschaft als Synonym für eine sehr schlimme Nachrichten. Weil das Verderben des Besitzes von Hiob und das Töten seiner Kinder dem Satan nicht genügte, klagte er noch einmal gegen Hiob (Hiob Kapitel 2 Vers 4). Und so durfte dieser sogar Hiobs Gesundheit angreifen. Einzig sein Leben darf er ihm nicht nehmen.

Drei seiner Freunde besuchen Hiob nun, als sie von seinem furchtbaren Leid erfuhren. Bis Kapitel 19 und auch darüber hinaus versuchen diese Freunde und Hiob den Grund dieses Leidens zu verstehen. Immer mehr wird Hiob zu Unrecht beschuldigt. Immer mehr verteidigt Hiob seine Rechtschaffenheit, obwohl ihm bewusst ist, dass kein Mensch vor Gott bestehen kann, „denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten,“ (Römerbrief Kapitel 3 Vers 23).

In Vers 25-29 bekennt Hiob seinen Glauben als einen endgültigen Triumph des Glaubens. „Ich weiss, dass mein Erlöser lebt, und zuletzt wird er sich über den Staub erheben.“ (Hiob Kapitel 19 Vers 25)

Hiob wusste schon damals, dass sein Leben auf der Erde nicht ewig sein konnte, dass es enden wird, so wie es uns später in Hebräerbrief Kapitel 9 Vers 27 berichtet wird. „Und so gewiss es den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht, …“ (Hebräerbrief Kapitel 9 Vers 27). Darum befolgte er die Gebote Gottes genau. Und trotzdem soviel Leid? Wie können wir diese Frage nach dem Leid beantworten?

Zum einen will ich von Herzen glauben, dass Gott Seine ganze Schöpfung liebt. Er allein will für diese Schöpfung die Ehre, Lob und Anbetung haben. Zu Recht! Als Gott dem Mose die ‚Zehn Gebote‘ übergab, schrieb Er das zweite Gebot, „Du sollst keine anderen Götter neben mir haben!“ (2. Buch Mose Kapitel 20 Vers 3), erklärte es sehr ausführlich und begründete Sein Gebot mit, „Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott, der die Schuld der Väter heimsucht an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied derer, die mich hassen,“ (2. Buch Mose Kapitel 20 Vers 5). Gott ist die einzige bekannte Person, auf welche das Sprichwort: „Eifersucht ist eine Eigenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft!“ nicht zutrifft. Er hat tatsächlich alle Ehre allein verdient und teilt diesen Verdienst mit niemandem.

Darum bin ich mir sicher, dass Gott zwar die Absichten Satans im Grunde kannte, Er ihn aber doch als seinen Sohn liebte und Hiobs Glauben gegen die Bosheit Satans stellte, um diesen einerseits noch von seinem bösen Plan, die ganze Schöpfung zu vernichten, sollte sie ihn nicht als Gott anbeten, abzubringen oder andererseits, Satan völlig zu Recht anklagen und verurteilen zu können. Jedoch nennt uns Jesus im Johannes-Evangelium einen anderen, sicher viel treffenderen Grund für Leiden. Als Er nämlich auf Seinem Weg einen blind geborenen Mann trifft, fragten Ihn Seine Jünger, wer gesündigt hat, so dass dieser blind geboren wurde. „Jesus antwortete: „Weder dieser hat gesündigt noch seine Eltern; sondern an ihm sollten die Werke Gottes offenbar werden!“ (Johannesevangelium Kapitel 9 Vers 3). Daraufhin heilte Jesus diesen Mann von seiner Blindheit und bewies damit Seine Vollmacht als Gott.

Wir erfahren am Ende des ‚Buches Hiob‘, (Hiob Kapitel 42 Verse 10-17), dass Gott allen Verlust Hiobs verdoppelte. Durch die Heiligung seiner Kinder, bevor der Satan sie tötete, wusste Hiob, dass er diese im Himmel wiedersehen würde. Darum war die Zahl seiner Kinder nach dieser schweren Prüfung dieselbe, wie zuvor, nämlich sieben Söhne und drei Töchter.

Gott ist in der Lage, jedes Leid zu lindern, jede Krankheit zu heilen. In einem Andachtsbuch las ich heute folgendes: ‚Gott ist in den Augenblicken der Dunkelheit bei uns, weil Er uns nie verlassen wird. Was uns dunkel erscheint, ist für Ihn nicht dunkel. Was uns rätselhaft vorkommt, ist für Ihn kein Rätsel. Was für uns geheimnisvoll ist, ist für Ihn kein Geheimnis. Was uns überrascht, ist für Ihn keine Überraschung. Er versteht alles, auch das, was uns aufs Höchste verwirrt. Es ist nicht nur so, dass das Geheimnisvolle in unserem Leben für Ihn nicht geheimnisvoll ist; vielmehr trägt Er die volle Verantwortung für das, was Dir und mir geheimnisvoll erscheint; Er hat es so gefügt.‘ („Jeden Morgen neue Gnade“, von Paul David Tripp, 4. Januar).

Darum sollten wir jederzeit dankbar sein, wenn es uns gut geht. Vielmehr sollten wir aber auch dem Herrn die Ehre mit den Worten Hiobs geben, wenn es uns schlecht geht: „…: „Nackt bin ich aus dem Leib meiner Mutter gekommen; nackt werde ich wieder dahingehen. Der HERR hat gegeben, der HERR hat genommen; der Name des HERRN sei gelobt!“ (Hiob Kapitel 1 Vers 21).

Ein paar tausend Jahre später wurde Jesus als Sohn Gottes geboren und starb den Sühne-Tod am Kreuz zur Vergebung der Sünden aller, die ihren Widerstand gegen Gottes Erlösungsangebot aufgegeben hatten und an Seinen Namen und Sein Blut glaubten. Darum spricht Jesus bis heute zu uns allen: „Das ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, gleichwie ich euch geliebt habe.“ (Johannesevangelium Kapitel 15, Vers 12). Und mit grosser Freude konnte der Apostel Paulus im 1. Korintherbrief Kapitel 13 Vers 13 sagen: „Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; die grösste aber von diesen ist die Liebe.“ (1. Korintherbrief Kapitel 13 Vers 13).

Ehre sei Gott allen. Amen.

Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht.

Mit Vers 24 beginnt der wohl berühmteste Abschnitt der Rede Jesu im Johannesevangelium Kapitel 5. Der Vers behandelt die Beziehung zwischen dem Hören von Jesu Wort, dem Glauben und der Errettung vom Tod zum Leben. Was erfahren wir darüber?

Das „Wort“ geht dem Glauben vor. Der Glaube kommt aus der Predigt, das finden wir immer wieder im Neuen Testament (vgl. Johannesevangelium Kapitel 17 Vers 20; Römerbrief Kapitel 10 Verse 17 und 1. Thessalonicherbrief Kapitel 1, Vers 5 ff.).

Das Wort, das Jesus uns zu sagen hat, ist für uns lebenswichtig, wenn wir an sein Wort glauben (vgl. Johannesevangelium Kapitel 6 Verse 63 und 68).

„Hören“ meint das innere Aufnehmen (vgl. Johannesevangelium Kapitel 8 Vers 5).

Diesem Hören folgt das „glauben dem, der mich gesandt hat“.

Der Glaube an den Vater und der Glaube an den Sohn lässt sich nicht voneinander trennen. Denn es geht ja gerade um den Glauben an den Gott, der Jesus „gesandt hat“.

Im Neuen Testament ist Gott immer der Vater von Jesu Christi.

Der Glaubende „hat ewiges Leben“. Der Glaube und nicht die Werke oder das Gesetz schenken dem Glaubenden den Zutritt zum ewigen Leben. (Römerbrief Kapitel 3 Vers 21 ff.).

Was aber meint die Aussage „der kommt nicht in das Gericht, sondern ist aus dem Tode in das Leben hinübergeschritten“? Müssen wir nicht auch als Christen „alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi“ (2. Korintherbrief Kapitel 5 Vers 10)? Doch!

„Gericht“ meint im Johannesevangelium Kapitel 5 Vers 24 nicht die Gerichtsverhandlung, die tatsächlich keinem Christen erspart bleibt (vgl. Matthäusevangelium Kapitel 25 Vers 14 ff.!), sondern den Zustand des ewigen „Gerichts“ (=Verdammnis). Und in diese ewige Verdammnis „kommt“ der Glaubende nicht(vgl. Johannesevangelium Kapitel 3 Vers 18 und Römerbrief Kapitel 8 Vers 1).

Mit der Bekehrung bzw. Wiedergeburt hat er vielmehr ewiges „Leben“ empfangen und ist in diesem Sinne „aus dem Tode in das Leben hinübergeschritten“. Das sind also Vorgänge während des irdischen Lebens! Beim Sterben muss man das „ewige Leben“ schon mitbringen. Deshalb kann es sein, dass ein quicklebendiger Mensch noch im „Tode“, d. h. in seinen Sünden ist (vgl. Römerbrief Kapitel 6 Vers 3 ff.; 1. Korintherbrief Kapitel 15 Vers 17 ff. und Epheserbrief Kapitel 2 Verse 1 und 5).

Dass dieser „Schritt über die Linie“ in diesem Leben getan werden kann, gehört zu den grossen Gnadengaben Gottes (vgl. 1. Johannesbrief Kapitel 3 Vers 14).

Halten wir noch eines fest:  Es heisst nicht: „der könnte vielleicht hinübergeschritten sein“, oder „der würde meines Erachtens das ewige Leben haben“, oder „wir hoffen, dass es sich so verhält…“ Es heisst vielmehr: „der hat“, „der kommt“, „der ist hinübergeschritten“. Das hat eine doppelte Konsequenz: Wir können zuversichtlich sagen, dass das so ist, und wir können es zuversichtlich für uns selbst glauben. Auf die Frage: „Bist du gerettet?“ gibt es im Vertrauen zu Jesus und zu seinem Wort nur ein klares „Ja“.

Heute droht die Gefahr, dass wir zu einem „Konjunktiv-Christentum“, das nur noch von einem „Vielleicht“ oder „Hoffentlich“ spricht, verkommen. Fr. Hiller merkte einst zu Johannesevangelium Kapitel 5 Vers 24 an: „Helden der Erde besiegen den Tod nicht, dessen sie spotten; sie werden von ihm überwunden; er liefert sie in’s Gericht.“

Jesus dagegen führt aus dem Tod ins Leben.

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört, und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen. Johannesevangelium Kapitel 5 Vers 24.

 

Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.

Jesus sprach zu den Menschen das Gleichnis vom reichen Kornbauer: Es war ein reicher Bauer, der hatte eine besonders gute Ernte zu erwarten. Und er dacht bei sich selbst: Was soll ich tun? Ich weiss gar nicht, wo ich alles unterbringen soll. Dann sprach er: Das will ich tun: Ich will meine Scheunen abbrechen und grössere bauen und will darin meine gesamte Ernte und all meine Vorräte unterbringen und will zu meiner Seele sagen: Du hast einen grossen Vorrat für viele Jahre, habe nun Ruhe, iss und trink und geniesse das Leben. Aber Gott sprach zu ihm: Du Narr! Diese Nacht wird man deine Seele von dir fordern; und wem wir dann gehören, was du angehäuft hast? So geht es dem, der sich Schätze sammelt und ist nicht reich bei Gott (aus dem Lukas-Evangelium, Kapitel 12 Verse 16-21).

Dass unser Leben einmal zu Ende geht, das wissen wir alle. Darum wollen wir dieses Leben geniessen so lang es geht. Man lebt schliesslich nur einmal.

Die Bibel sagt aber, wer nur für dieses Leben vorsorgt, ist ein Narr. Ein kluger Mensch macht sich auch darüber Gedanken, was nachher kommt.

In Prediger, Kapitel 12 Verse 7 steht geschrieben: Der Staub muss wieder zur Erde kommen, wie er gewesen ist, und der Geist wieder zu Gott, der ihn gegeben hat.

Und die Bibel sagt unmissverständlich: Und wie es den Menschen bestimmt ist einmal zu sterben, danach aber das Gericht (Hebräerbrief, Kapitel 9 Vers 27).

Ein Narr spricht in seinem Herzen: «Es gibt keinen Gott»! (Psalm, Kapitel 14 Vers 1).

Wer aber klug ist, der ist bereit, Gott zu begegnen.

Darum lass dich versöhnen mit Gott! Jesus Christus hat am Kreuz für alle Sünden bezahlt und hat uns mit Gott versöhnt. Wenn wir das im Glauben annehmen, so schenkt uns Gott Vergebung in Jesus Christus und wir dürfen wissen, dass unsere Schuld bezahlt ist. Dann sind wir reich bei Gott und wir haben einen Schatz im Himmel.

Was soll ich tun?  

Glaube an den Herrn Jesus Christus, so wirst du gerettet werden (Apostelgeschichte, Kapitel 16 Vers 31).

Das Unedle der Welt und das Verachtete hat Gott auserwählt.

Alle Religionen, die sich die Menschen ausgedacht haben, fordern etwas vom Menschen: Er muss etwas tun oder lassen, um zu Gott zu kommen. Schon von diesem Grundgedanken her sind diese Religionen letztlich nur für Leute geeignet, die sich zutrauen, ein besonders gutes Leben zu führen, oder die besonders religiös veranlagt sind. Aber für Verlorene, Verzweifelte oder Schwache bieten diese Religionen keine Hilfe, keinen Rat, keinen Ausweg. Kalt und ohne Erbarmen überlassen sie die Menschen ihrem Schicksal.

Das Evangelium von der Gnade Gottes dagegen wendet sich gerade an solche Menschen, die einen Helfer, einen Erlöser, einen Seligmacher nötig haben. Der barmherzige Gott neigt sich zu allen herab, an denen die Menschen, auch die religiösen unter ihnen, achtlos vorbeigehen.

Darum besteht das Volk Gottes aus Menschen, die ihre verlorene Lage erkannt haben, die wissen, dass sie Errettung nötig haben, und die deshalb das Evangelium annehmen.

Die Weisen und Religiösen dieser Welt kommen dagegen nur sehr schwer zu Gott, weil ihnen ihre Selbstgerechtigkeit im Weg steht. Sie denken zu hoch von sich selbst und zu gering von Gottes Gerechtigkeit und Gnade. So verschmähen sie die Erlösung, die Gott ihnen in Christus anbietet.

Wenn jemand so denkt wie damals der Pharisäer im Tempel von Jerusalem: «O Gott, ich danke dir, dass ich nicht bin wie die Übrigen der Menschen», dann kann ihm nicht geholfen werden. Wer aber wie der Zöllner sagt: «O Gott, sei mir, dem Sünder, gnädig!», wer wie er unter der Last seiner Sünden leidet und sie Gott bekennt, dem wird vergeben. Christus ist sein Retter und Helfer, der ihn niemals im Stich lassen wird.

Nur auf Gott wartet still meine Seele, von ihm kommt meine Rettung.

Wenn wir dieses Psalmwort lesen, mag es uns zunächst etwas fremd vorkommen. Auf Gott zu warten, von ihm Rettung und Hilfe zu erwarten, das passt nicht so recht in unseren hektischen Alltag. Wir haben kaum Zeit zum Warten, denken wir zumindest. Wir haben doch alles im Griff, oder?

David, der Schreiber des Psalms, hat viele schwierige und scheinbar ausweglose Situationen erlebt und dabei Gottes praktische Hilfe immer wieder erfahren.  Er erinnert sich an diese Erlebnisse und ermutigt sich selbst, still zu sein, auszuharren, auf Gott zu vertrauen und von ihm Hilfe zu erwarten.

Um der Hektik und der Informationsflut unseres Alltags zu entfliehen, könnte uns ein regelmäßiger, täglicher Moment der Stille gut tun. Sozusagen Wellness für die Seele!

Das Psalmwort und die ganze Bibel wollen sorgfältig, in Ruhe gelesen und bedacht werden.

Wir Menschen können viel aus eigenem Antrieb erreichen, das zeigen die grossen Fortschritte in Medizin und Technik. Und doch stossen wir immer wieder an Grenzen, Fragen bleiben offen und die Herausforderungen im Alltag sind oft schwer zu bewältigen. Wir brauchen eine tragfähige Zuversicht, ein Vertrauen und einen Glauben. Wir brauchen einen Retter für das „diesseitige“ wie auch für das „jenseitige“ Leben.

Nehmen Sie sich einen Moment Zeit und fragen Sie nach dem rettenden Gott, nach Jesus, dessen Name „Gott ist Rettung“ bedeutet. Lesen Sie die Evangelien, sie erzählen seine Lebensgeschichte. Er möchte auch Ihre Zuversicht und Ihr Retter sein.

Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richte, sondern damit die Welt gerettet werde.

Liebe Leserin,  lieber Leser

Das Bibelwort in der aktuellen Zeitungsausgabe spricht von der werbenden Liebe Gottes zu uns Menschen.

Im Bibelvers davor im Johannesevangelium Kapitel 3 Vers 16 bezeugt die heilige Schrift, dass Gott seinen einzigen Sohn als Lösegeld für den Menschen gegeben hat.

Der Gott der Bibel ist ein Menschenfreund.

Vor kurzem an Weihnachten haben viele gesungen:

…..Christ der Retter ist da …..!!

Niemand hat gesungen ….Christ der Richter ist da…..

Das Angebot, welches uns Gott im Evangelium des Johannes Kapitel 3 Vers 17 macht, sollten Sie unbedingt annehmen.

Es ist das Angebot Gottes, uns vor der ewigen Finsternis zu erretten.