Jesus spricht: Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater ist der Weingärtner.

Im Kapitel 15 vom Johannesevangelium belehrte Jesus Christus die Jünger und uns im Hinblick auf unser Glaubensleben, in welchen Beziehungen wir zu Jesus stehen.

  1. Sie sollten ein richtiges Verhältnis zu Jesus finden (Vers 1 und 10)
  2. Sie sollten ein richtiges Verhältnis zueinander finden (Vers 11 und 17)
  3. Sie sollten ein richtiges Verhältnis zur Welt finden (Vers 18 und 19 und Johannesevangelium Kapitel 16 Vers 3)

Er gab ihnen drei Aufgaben:

  1. (In Jesus) zu bleiben,
  2. Einander zu lieben
  3. Zeugnis zu geben.

Johannesevangelium Kapitel 15 Vers 1: 

Ich bin der wahre Weinstock (vgl. Vers. 5). Das ist die letzte der sieben grossen «Ich-bin»-Aussagen im Johannesevangelium. Im Johannesevangelium Kapitel 6 Verse 35 sagt Jesus Christus, dass Er das Brot des Lebens ist und Er ist die wahre Speise.

Israel war Gottes auserwählter Weinstock, auf den er viel Fürsorge und Aufmerksamkeit verwandt hatte. Er wünschte sich Früchte, doch der Weinstock (Israel) verdarb und brachte nur verdorbene Frucht hervor. Daher erfüllte nun Jesus Christus, der «wahre Weinstock», Gottes Plan mit Israel. Der Vater ist der Weingärtner, der den Weinstock pflegt und schützt.

Johannesevangelium Kapitel 15 Vers 2 

Er, das heisst der Gärtner, der Vater, will Frucht an seinem Weinstock sehen, eine Aussage, die achtmal in diesem Kapitel vorkommt, in Vers 2 dreimal, Vers 4, Vers 5, Vers 8 und Vers 16. Dabei ist eine Steigerung festzustellen: Frucht im Vers. 2, mehr Frucht im Vers 2 und viel Frucht im Vers 5 und 8.Die Frucht, die Gott sich von Israel wünschte, war liebender Gehorsam und Gerechtigkeit.

Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, wird er wegnehmen. Die Wendung an mir bedeutet nicht dasselbe wie Paulus sagt in Christus sein. Hier ist sie Teil einer Metapher vom Weinstock und heisst wahrscheinlich «nicht jeder, der bekennt, mein Jünger zu sein (eine «Rebe»), ist zwangsläufig auch ein wahrer Jünger.»

Eine Rebe, die keine Frucht bringt, ist tot, daher wird sie, wie Judas, abgeschnitten (Johannesevangelium Kapitel 15 Vers 6). Jedes Jahr beschneiden die Gärtner ihre Weinstöcke. Sie schneiden die toten Äste ab, damit die lebenden umso grössere Erträge bringen.

Johannesevangelium Kapitel 15 Vers 3

Die Jünger waren durch Jesus und seine Botschaft gereinigt worden.

Johannesevangelium Kapitel 15 Vers 4

Früchte tragen diejenigen Jünger die Nachfolger sind, die in ihrem Leben dem Leben Christi auf Erden nacheifern und an Jesus bleiben.

Das Wort bleiben, ein Schlüsselwort im Johannesevangeliums, im Griechischen «meno», steht elfmal in diesem Kapitel, vierzigmal im ganzen Johannesevangelium und siebenundzwanzigmal in den Johannesbriefen.

Möglich sind folgende Bedeutungen.

  1. Jesus als Retter zu akzeptieren
  2. Im Glauben zu bleiben
  3. In Glauben und Liebe zu gehorchen

Ohne Glauben wird keiner das Leben Gottes erhalten. Ohne das Leben Gottes kann es keine Frucht geben: Auch ihr könnt keine Frucht bringen, wenn ihr nicht in mir bleibt.

Johannesevangelium Kapitel 15 Verse 5-6

Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht (Vers 8). Doch wer nicht glaubt, wird verloren sein. Eine Rebe ohne Leben ist tot und wird entfernt (Vers 2). Sie ist nutzlos und wird ins Feuer geworfen und verbrannt. Was meinte Jesus mit seinen symbolischen Worten über die Reben, die verbrannt werden?

Sie können auf mindestens drei Arten gedeutet worden:

  1. Die «verbrannten» Reben sind Christen, die ihre Rettung verloren haben. Das widerspricht jedoch vielen anderen Bibelstellen.
  1. Die «verbrannten» Reben sind Christen, die im Jüngsten Gericht zwar die Belohnungen, nicht jedoch die Rettung verlieren werden. Doch Jesus sprach hier von toten Reben, die weggeworfen werden und verdorren.
  1. Die «verbrannten» Reben beziehen sich auf Christen, die sich zwar zu Jesus bekennen, doch, wie Judas, nicht gerettet sind und daher gerichtet werden. Wie eine tote Rebe ist ein Mensch ohne Christus geistlich tot und wird mit dem ewigen Feuer bestraft werden (Matthäusevangelium Kapitel 25 Vers 46)

Judas lebte bei Jesus; er schien eine «Rebe» zu sein, doch er hatte nicht das Leben Gottes in sich; daher verliess Gott ihn, und er erlitt dasselbe Schicksal wie ein toter, abgestorbener Zweig.

Bedenken auch wir auf welcher Seite wir stehen und welche Frucht wir bringen.

Jesus spricht: Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater ist der Weingärtner. Johannesevangelium Kapitel 15 Vers 1

Jesus spricht: Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist.

Wer war dieser Jesus Christus, dass er solche Dinge von sich zu behaupten wagte? Ein Angeber und Lügner!? Oder vielleicht doch „die Wahrheit und das Leben“?

Petrus, einer seiner Nachfolger antwortete, als er danach gefragt wurde, „Herr (Jesus), zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte ewigen Lebens; und wir haben geglaubt und erkannt, dass du der Christus bist, der Sohn des lebendigen Gottes!“

Der Evangelist Lukas schreibt zu Beginn seines von ihm verfassten Lebensberichts: „Schon viele haben die Aufgabe in Angriff genommen, einen Bericht über die Dinge abzufassen, die in unserer Mitte geschehen sind und die wir von denen erfahren haben, die von Anfang an als Augenzeugen dabei waren und dann Diener der Botschaft Gottes geworden sind. Darum hielt auch ich es für richtig, nachdem ich allem bis zu den Anfängen sorgfältig nachgegangen bin, diese Ereignisse für dich, hochverehrter Theophilus, in geordneter Reihenfolge niederzuschreiben, damit du erkennst, wie zuverlässig all das ist, worin du unterrichtet worden bist.“ (Neue Genfer Übersetzung)

Diesen sorgfältig recherchierten und genau dokumentierten Lebensbericht von Jesus Christus finden wir in der Bibel. Es ist das sogenannte Evangelium (das heisst, die frohe Botschaft) nach Lukas.

Wir Menschen in Westeuropa leben in einer Zeit des Wohlstands, alles ist geregelt, für alles ist gesorgt. Krankheit und der Tod werden gerne verdrängt. Wir wünschen uns ewige Jugendlichkeit, wir hoffen darauf und arbeiten daran, jeden einzelnen unserer Wünsche erfüllen zu können. Aber wir sind, wie es einem Lied heisst, „nur ein Gast auf Erden“, wir werden alle an einem bestimmten Tag sterben und alles hinter uns zurück lassen. Auferstehung und Leben sind entsprechend Themen, die jeden persönlich betreffen. Heute wie früher.

Wer die Bibel liest findet die Meinung, dass nach dem Tod alles fertig ist, nicht bestätigt. Im Gegenteil, Jesus sagt, wie es der Evangelist Johannes berichtet, dass es eine „Auferstehung zum Gericht“ und eine „Auferstehung zum Leben“ gibt (Johannesevangelium Kapitel 5 Vers 29). Wer von sich denkt, er werde dann in diesem Gericht schon irgendwie bestehen, irrt sich gemäss der Bibel grundlegend. Wir brauchen Leben, neues Leben von „oben“. Wir brauchen diesen Jesus in unserem Leben und in der Zeit des Sterbens, er der der die Auferstehung und das Leben ist und unser Erretter und Zentrum sein will.

Finden Sie  selbst heraus wer Jesus Christus ist, wie er gelebt hat, wie er den Menschen begegnet ist und welche Botschaft er verkündet hat. Lesen Sie betend die Bibel, beginnen Sie mit den 4 Evangelien des Neuen Testaments!

Jesus spricht: Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist. Johannesevangelium Kapitel 11 Vers 25

 

Jesus spricht: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.

Jesus Christus: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich!“ die Bibel, Johannes-Evangelium Kapitel 14 Vers 6

Was geht Ihnen durch den Kopf wenn sie dieses Bibel-Zitat lesen? Gedanken wie: Gibt es überhaupt eine Wahrheit? Die Wahrheit gibt es doch nicht, höchstens viele Wahrheiten! Viele Wege führen nach Rom! Der Weg ist das Ziel! Für mich ist das ein erfülltes Leben, wenn ich meine grössten Wünsche in die Tat umsetzen kann? Vielleicht denken Sie, dass die Worte von Jesus Christus anmassend sind und nicht allumfassend verstanden werden dürfen!?

Nun wie auch immer, diese Fragen müssen sie für sich selber beantworten. Ich lege Ihnen aber wärmstens ans Herz, die Bibel zu lesen und sich über Jesus Christus direkt zu informieren und nicht vom „Hörensagen“. Beginnen Sie mit dem Lesen des Johannes-Evangeliums und erfahren sie mehr über das Leben und Sterben von Jesus Christus. Bedenken Sie seine Worte, sein Verhalten, seine Weisheit, sein Mitgefühl und Liebe gegenüber den Menschen. Bitten Sie Gott darum, dass er ihnen das Wort der Bibel verständlich macht.

Für mich persönlich gibt es viele gute Gründe, die Aussage von Jesus Christus zum Nennwert zu nehmen. Nach meinem Verständnis ist die Haupt-Botschaft fast aller Religionen die: Tue recht, befolge die religiösen Regeln und dann wir dir Gott möglicherweise gnädig sein. Anders formuliert könnte man sagen: wenn du gut und gerecht lebst, wird/muss Gott dir gnädig sein. Wenn sie sorgfältig die Bibel lesen, werden sie feststellen, dass genau das Gegenteil zutrifft. Der Mensch kann sich auch mit vielen guten Werken, so wertvoll sie auch sein mögen, nicht erretten. Eigene Selbstgerechtigkeit deckt sich nicht mit Gottes Gerechtigkeit. Wer selbstgerecht ist, hat eine verkürzte, beschränkte Sichtweise.

Wir brauchen ausnahmslos alle Gnade, Vergebung, Errettung von aussen. Jemanden der uns aus dem Sumpf der Sünde herauszieht. Jesus Christus will dies für sie tun bzw. er hat die Grundvoraussetzung dafür bereits geschaffen. Am Kreuz von Golgatha, so die Bibel, hat er uns mit Gott versöhnt. Wer das für sich in Anspruch nimmt, baut auf Gottes Gerechtigkeit. Aus diesem Grund ist Jesus Christus der Weg, die Wahrheit und das Leben.

Jesus spricht: Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, so wird er gerettet werden.

Haben Sie schon einmal versucht, Zugang zu einer angesagten oder exklusiven Veranstaltung zu bekommen, indem Sie sich besonders angezogen oder sich an jemanden gehalten haben – Stichwort Vitamin B – der Sie reinbringen kann?

Menschen tun so manches, um dabei zu sein, etwas mitzuerleben und dazuzugehören. Das gilt nicht nur für eine gute Zeit an einem angesagten Ort, das gilt auch ganz grundsätzlich.

Dazuzugehören schafft Bestätigung

Denn es gibt ein starkes Verlangen im Menschen, zu einer Gruppe zu gehören, zu etwas Grösserem, das über ihn selbst hinausgeht. Das ist ein Grundbedürfnis der menschlichen Seele. Denn Gemeinschaft und Zugehörigkeit schaffen Bestätigung, aber auch Sicherheit, Bedeutung und Identität.

Und wer zu einer Gruppe gehören möchte, der stellt das dadurch unter Beweis, dass er deren Überzeugungen und Lebensstil übernimmt. Er kleidet sich so, er spricht so und teilt gängige Meinungen und Urteile der Gruppe, von der er anerkannt werden möchte.

Manche denken und handeln so auch im Blick auf den christlichen Glauben; früher sicher häufiger, weil da der christliche Glaube noch tonangebend war und es kaum möglich war, sich dem zu entziehen. Das ist heute nicht mehr so.

„Ich aber bringe Leben – und das im Überfluss“

Als Jesus einmal vor Menschen sprach, verglich er sich selbst mit einem Hirten, der sich um die Schafe kümmert, die zu seiner Herde gehören. Dabei bezeichnete er sich auch als den einzig möglichen Zugang zu dieser Herde:

„Ich sage euch die Wahrheit: Ich selbst bin die Tür, die zu den Schafen führt… Ich allein bin die Tür. Wer durch mich zu meiner Herde kommt, der wird gerettet werden. Er kann durch diese Tür ein- und ausgehen, und er wird saftig grüne Weiden finden…Ich aber bringe Leben – und dies im Überfluss.“ Johannes-Evangelium Kapitel 10, Verse 8-10

Jesus sagte diese Worte zu den Juden. Gerade sie haben einen Glauben, der besonders davon geprägt und bestimmt ist, dass sie sich von anderen Völkern unterscheiden, nicht nur was ihren Gott angeht, sondern auch durch ihre Lebensführung.

Juden wissen sich als Volk von Gott erwählt, insofern haben sie auch ein sehr exklusives Verständnis. Und zu ihnen sagt Jesus: „Was auch immer euch wichtig ist und euren Glauben sichtbar und erkennbar macht, es ist zweitrangig und nicht das Entscheidende!“

Es gibt keinen Türsteher

Bildlich ausgedrückt, sind die vielen äusserlichen Dinge, die christlich sind oder zu sein scheinen, kein Thema für Jesus. Und es gibt auch keinen Türsteher, den man beeindrucken oder für sich einnehmen kann, um irgendwie rein- und zu Jesus zu kommen. Vielmehr ist Jesus selbst die Tür, der einzig mögliche Zugang.

Beim Christsein geht es eben nicht zuerst um Überzeugungen und äusserliche Dinge, sondern um Freundschaft mit Jesus. Es geht um den Sohn Gottes, der aus Liebe zu den Menschen selbst Mensch wurde und für deren Fehler und Schuld am Kreuz starb und den Tod besiegte.

Durchgang zum Leben

Jesus ist die Tür und zwar eine, die jedem offen steht. Diese Tür ist keine unüberwindliche Barriere, sondern ein Durchgang, hin zu seinem Vater im Himmel und zu einem neuen Leben.

Sie kommen durch diese Tür, indem Sie zum Beispiel folgende Worte zu Jesus sagen:

„Jesus, ich weiss nicht, was mich alles hinter dieser Tür erwartet. Aber ich will dich kennenlernen, ich will zu dir gehören. Vergib mir, was ich in meinem Leben an Schuld angesammelt habe. Ich bitte dich darum, dass du mir dein neues Leben schenkst.“

Sie dürfen ganz sicher sein, Jesus antwortet immer auf ein solches Gebet!

Jesus spricht: Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, so wird er gerettet werden. Johannesevangelium Kapitel 10 Vers 9

Jesus antwortete und sprach zu ihr: Jeden, der von diesem Wasser trinkt, wird wieder dürsten; wer aber von dem Wasser trinken wird, das ich ihm geben werde, den wird nicht dürsten in Ewigkeit.

Wasser ist für den Menschen lebensnotwendig. Ohne Wasser kann ein Mensch nur ca. 5 Tage überleben. Der Körper reagiert durch Durst, damit man immer wieder trinkt.

Darum spricht der Herr Jesus im 4. Kapitel des Johannes-Evangeliums vom Wasser aus dem Brunnen und davon, dass jeder der von diesem Wasser trinkt, wieder dürsten wird. Dann sagt Jesus: Wer aber von dem Wasser trinkt das er gibt, der wir in Ewigkeit nicht dürsten.

Was ist das für Wasser?

Jesus sprach: «Wenn jemand dürstet, der komme zu mir und trinke! Wer an mich glaubt, wie die Schrift gesagt hat, aus seinem Leib werden Ströme lebendigen Wassers fliessen. Das sagte er aber von dem Geist, den die empfangen sollten, welche an ihn glauben“. (Johannes-Evangelium Kapitel 7 Verse 37 – 39a)

Wer also zu Jesus kommt und von seinem lebendigen Wasser trinkt, und das ist der Geist, den die empfangen, die an ihn glauben, dann können wir erkennen, dass Jesus Christus der wahrhaftige Retter der Welt ist.

Dieser Geist, der so genannte Heilige Geist, bewirkt in uns, dass wir Gott erkennen und verstehen können. Jetzt verstehen wir, wenn der Herr Jesus Christus davon spricht, dass wir in Ewigkeit nicht dürsten werden. Nämlich, dass jeder Mensch, der von diesem Wasser genommen hat, nach dem leiblichen Tod in der Ewigkeit weiter leben wird.

Wir leben heute gerne nach dem Motto «Der Weg ist das Ziel». Das Ziel, das jeder einmal überschreiten wird, nämlich dass wir einmal sterben müssen, schieben wir weit von uns weg. Wer aber Weise ist, der macht sich ernstlich Gedanken darüber.

In der Bibel steht im Psalm 90 Vers 12, von Mose geschrieben: «Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf das wir klug werden».

Hat dieser Vers einen bestimmenden Einfluss auf unser Leben? Wir sollten darüber nachdenken und kluge Schlüsse daraus ziehen! Es nützt nichts, wenn wir unbequemen Tatsachen aus dem Wege gehen und sie verdrängen.

Damit wir glauben können, was in der Bibel steht, müssen wir Jesus Christus annehmen, der uns dadurch den Heiligen Geist schenkt; und das ist eben dieses lebendige Wasser, von dem er spricht.

«Und viele Leute glaubten um seines Wortes willen, denn sie haben selbst gehört und erkannt, dass dieser wahrhaftig der Retter der Welt, der Christus ist».  (Johannes-Evangelium Kapitel 4 Verse 41 und 42)  

«So gibt es nun keine Verdammnis mehr für die, welche in Jesus Christus sind, die nicht mehr nach dem Fleisch wandeln, sondern nach dem Geist.»  (Römerbrief Kapitel 8 Vers 1)

Das bedeutet, ich übergebe mein Leben Jesus Christus und will so leben, wie er es uns durch sein Wort, in der Bibel geschrieben hat.

Also lasst und klug werden und vorsorgen, dass wir in Ewigkeit nicht dürsten werden.

Jesus antwortete und sprach zu ihr: Jeden, der von diesem Wasser trinkt, wird wieder dürsten; wer aber von dem Wasser trinken wird, das ich ihm geben werde, den wird nicht dürsten in Ewigkeit. Johannes-Evangelium 4,14

Das Wort ist gewiss und aller Annahme wert, dass Christus Jesus in die Welt gekommen ist, um Sünder zu erretten.

Das ist ganz sicher!

Vieles ist ungewiss. Welcher Mensch kann schon in die Zukunft sehen? Keiner. Es gibt zwar Vorstellungen und Pläne, aber wer garantiert, dass sie zustande kommen? Womit können wir wirklich rechnen? Worauf können wir uns tatsächlich verlassen?

Es gibt etwas, was ganz sicher ist! Jeder Mensch muss einmal Jesus Christus begegnen. An Ihm kommt niemand vorbei. Ob du es glaubst oder nicht – die Bibel sagt: „Wir müssen alle vor dem Richterstuhl des Christus offenbar werden, damit jeder empfange, was er in dem Leib getan hat, nach dem er gehandelt hat, es sei Gutes oder Böses.“ (2. Korintherbrief Kapitel 5 Vers 10).

Nun hat Gott aber eine gute Botschaft für dich: Er will nicht, dass dir sein Sohn Jesus Christus als Richter begegnen muss, um dich wegen deiner Sünden in die Hölle zu schicken. Gott liebt dich! Er bietet dir seine Gnade an, damit du vor dem ewigen Verderben errettet wirst. Er möchte, dass du jetzt Jesus Christus, der für fremde Schuld am Kreuz gestorben ist, als deinen persönlichen Retter annimmst.

In Apostelgeschichte Kapitel 16 Vers 31 heisst es: „Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst errettet werden.“

Schiebe diese Entscheidung nicht auf die lange Bank! Denk daran: Es hat Gott seinen einzigen, geliebten Sohn gekostet, damit Er dich von deiner Schuld freisprechen kann. Bekenne heute dem Herrn Jesus deine Sünden und glaube, dass Er die Strafe dafür getragen hat.

Das Wort ist gewiss und aller Annahme wert, dass Christus Jesus in die Welt gekommen ist, um Sünder zu erretten. 1. Timotheusbrief Kapitel 1 Vers 15

Du aber steh jetzt still, dass ich dich das Wort Gottes hören lasse.

Steh still!

Der Wecker schrillt. Marco springt aus dem Bett, hetzt unter die Dusche, trinkt dann schnell einen Kaffee und verlässt das Haus. Nach 45 Minuten in einem überfüllten Bus erreich er das Büro.

Es beginnt mit einer Sitzung, auf die sogleich eine zweite folgt. In der Mittagspause diskutiert er mit einem Kollegen über anstehende Geschäfte. Dann hat er Termine mit Kunden. Darauf muss er dringend einige Berichte durchsehen, während er ständig durch Telefonanrufe unterbrochen wird.

Als Marco nach Hause kommt, ist es bereits 20 Uhr. Er verschlingt ein schnelles Essen und liest dazu die Zeitung. Nachdem er die E-Mails durchgesehen hat, schaltet er den Fernseher ein. Doch er ist zu müde, um sich auf die Sendung zu konzentrieren. Darum geht er zu Bett und fällt bald in den Schlaf. In wenigen Stunden wird der Wecker wieder klingeln…

Marco, es ist absolut wichtig, dass du aufhörst, durchs Leben zu rennen. Wenn du so weitermachst und dich dein Herz nicht vorher im Stich lässt, wirst du unversehens alt und hast das Wichtigste verpasst. Nimm dir Zeit, um einmal stillzustehen! Höre auf Gott, der dir echtes Leben geben möchte. Das Glück und die Erfüllung, nach denen du dich sehnst, kannst du nur bei Ihm finden. Nimmt die Bibel zur Hand uns lies das Johannes-Evangelium. Dort entdeckst du, dass Gott dich liebt und dir in seinem Sohn Jesus Christus ewiges Leben schenken will.

Falls du keine Bibel zur Hand hast, kann ein Johannes-Evangelium hier kostenlos bestellt werden:

https://shop.heukelbach.org/shop/erwachsene/taschenbuecher/johannes-evangelium-mit-anmerkungen/

Du aber steh jetzt still, dass ich dich das Wort Gottes hören lasse. 1. Samuel Kapitel 9 Vers 27

Denn eng ist die Pforte und schmal der Weg, der zum Leben führt und wenige sind, die ihn finden.

Die zwei Wege

Denn die Pforte ist weit und der Weg ist breit, der ins Verderben führt; und viele sind es, die da hineingehen. Matthäus-Evangelium Kapitel 7 Vers 13b 

Denn die Pforte ist eng und der Weg ist schmal, der zum Leben führt; und wenige sind es, die ihn finden. Matthäus-Evangelium Kapitel 7 Vers 14

Jesus Christus sprach am Ende der Bergpredigt von dem breiten und dem schmalen Weg, und von der weiten und der engen Pforte. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, auf welchem Weg Sie sich befinden? Wenn Sie sagen, ich weiss das nicht genau, dann können Sie davon ausgehen, dass Sie sich auf dem breiten Weg sind. Das ist der Weg ohne Gott. Unsere eigenen Gedanken und Triebe bestimmen, was wir tun.

Im 1. Johannesbrief Kapitel 2 Verse 16 und 17 steht geschrieben: Denn alles was in der Welt ist, die Fleischeslust, die Augenlust und der Hochmut des Lebens, ist nicht aus dem Vater, sondern aus der Welt. Und die Welt vergeht und ihre Lust; wer aber den Willen Gottes tut, der bleibt in Ewigkeit.

 Der breite Weg ist bepflastert mit Versuchungen, die Gott nicht gefallen. Und wenn wir täglich versucht werden, lassen wir uns dann von unserem Egoismus leiten, so wie es Johannes in Vers 16 beschreibt?

Jakobus (ein Halb-Bruder des Herrn Jesus) schreibt dazu im Jakobusbrief Kapitel 1 Verse 14 und 15: Ein jeder der versucht wird, wird von seiner eigenen Begierde gereizt und gelockt. Danach, wenn die Begierde empfangen hat, gebiert sie die Sünde; die Sünde aber, wenn sie vollendet ist, gebiert den Tod.

Heute sagt man ja, der Weg ist das Ziel. Wer möchte nicht am Ende auf ein schönes erfülltes Leben zurückblicken. Aber jeder Weg hat auch ein Ende, und das Ende ist der Tod. In unseren Versen aus dem Matthäus-Evangelium wird auch von den Pforten geschrieben. Die breite Pforte führt ins Verderben, das heisst den ewigen Tod. Die schmale Pforte führt ins Leben, das ewige Leben. Mit dem Ende verbinden viele die Ahnung, dass es nachher weiter gehen könnte. Und dass das auch bedeuten kann, sein Tun einmal verantworten zu müssen. Verbunden wird damit eine vage Hoffnung, dass es doch irgendwie gut ausgehen möge.

Wenn ich auf dem breiten Weg gehen will, dann muss ich nichts tun. Ich kann so weiter leben wie ich will. Dann werde ich aber auch einmal durch die weite Pforte gehen. Ich muss mir allerdings im Klaren sein, dass ich dann im ewigen Tod bleiben werde, das heisst, ewig von Gott getrennt!

Wie finde ich aber den schmalen Weg?

Im Johannes-Evangelium Kapitel 14 Verse 6 steht geschrieben: Jesus spricht: Ich bin der Weg, und die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater als durch mich. 

Wenn ich auf den schmalen Weg gelangen will, muss ich mich entscheiden. Eine willentliche Entscheidung für Jesus Christus. Ich muss erkennen, dass ich auf dem breiten Weg ewig verloren bin. Dass ich umkehren muss vom falschen Weg.

Ich gestehe ein, dass ich bis jetzt ohne Gott gelebt habe. Dass ich Jesus Christus nicht als meinen Herrn und Schöpfer der ganzen Welt anerkannt habe.

Tun Sie Busse!

Das heisst:

– Ändern Sie ihre Gesinnung und bereuen Sie ihr sündhaftes Verhalten.

– Führen Sie ganz bewusst ein Leben, das Gott gefällt.

– Glauben Sie an den Herrn Jesus Christus, als einzigen Retter und Herrn.

– Lesen Sie täglich in der Bibel und vertrauen Sie auf sein Wort.

– Gehorchen Sie seinen Geboten und nehmen Sie die Vergebung von Jesus Christus an.

Glaube an den Herrn Jesus Christus, so wirst du gerettet werden. Apostelgeschichte Kapitel 16 Verse 31a

 

 

Denn die Gnade Gottes ist erschienen, heilbringend allen Menschen

Zurückgewiesene Gnade

Im Jahr 1830 erregte ein Rechtsfall in den USA einiges Aufsehen. Der Verbrecher George Wilson raubte mit einem Komplizen einen Postbeamten brutal aus und wurde rechtskräftig verurteilt. Der Richter ordnete die Todesstrafe an: Der Räuber sollte gehängt werden. Einflussreiche Freunde von Wilson bemühten sich um einen Straferlass. Tatsächlich begnadigte der Präsident der Vereinigten Staaten den zum Tod Verurteilten. Doch erstaunlicherweise lehnte der Gefangene die Begnadigung ab.

Damit hat niemand gerechnet. Was sollte nun geschehen? Oberrichter Marshall urteilte, dass man eine Begnadigung auch annehmen müsse, sonst sei sie wirkungslos. Also wurde George Wilson gehängt. In dem Moment, als er die Vergebung ablehnte, entschied er sich zu sterben.

Gott bietet seine rettende Gnade allen Menschen an. Sein Sohn Jesus Christus hat am Kreuz von Golgatha mit seinem Leben für Sünder bezahlt, damit Gott sie begnadigen kann. Doch viele verhalten sich wie George Wilson und lehnen diese Gnade ab. Manche aus Gleichgültigkeit, andere aus Stolz, weil sie ihre Schuld nicht zugeben wollen.

Bedenken wir: Wer Gottes Angebot der Begnadigung ausschlägt, geht ewig verloren. Wer es jedoch dankbar annimmt, indem er seine Schuld vor Gott ehrlich eingesteht, bekommt durch Jesus Christus völlige Vergebung. Das macht frei und glücklich.

Denn die Gnade Gottes ist erschienen, heilbringend allen Menschen. Titusbrief Kapitel 2 Vers 11

Siehe, ich verkündige euch grosse Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.

Warum feiern wir Weihnachten?

Jedes Jahr tragen ganze Industrien dafür Sorge, dass Weihnachten seinen märchenhaften Charakter nicht verliert. So märchenhaft wie den Kindern das Weihnachtsfest, so unwirklich erscheint den Erwachsenen die Botschaft dieser Zeit:

Christus, der Retter, ist da!

Ist das ein Hirngespinst? Ist es Realität? – Die Hirten, denen dieser Satz zum ersten Mal gesagt wurde, hätten es auch als Zumutung empfinden müssen: Wie kann uns diese Armseligkeit im Stall von Bethlehem erretten!

Und wir Heutigen ergänzen: Wie kann uns dieser Jesus helfen, der vor so langer Zeit am Kreuz gestorben, am Galgen der Römer gescheitert ist?

Nicht einmal die Theologen sind sich über seine Bedeutung einig. War er ein Mensch wie wir oder Gottes Sohn, der auferstand und lebt? War er ein Idealist, ein Sittenlehrer, ein Revolutionär? Wenn er vor 2000 Jahren lebte, wie kann er uns dann heute helfen?

Jene Hirten damals, die die Botschaft von Jesus hörten, wollten mehr über ihn wissen. Von ihnen wird uns berichtet: „Die Hirten sprachen untereinander: Lasst uns nach Bethlehem gehen und die Geschichte sehen, die da geschehen ist. Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in der Krippe liegen.“ Lukasevangelium Kapitel 2 Vers 15.

Sie wollten sich überzeugen, ob es stimmt, machten sich auf und fanden tatsächlich, was ihnen versprochen worden war.

Sie können Gewissheit haben!

Bis heute kann das Evangelium von uns auf seine Wahrheit hin geprüft werden. Gott ermuntert uns gleichsam: Komm, mach die Probe, ob mein Wort stimmt, ob Jesus wirklich der Retter ist, der mit den Fragen deines Lebens und mit deiner Schuld fertig wird!

Ob die Sache mit Jesus stimmt, erfahre ich nicht in der unverbindlichen Diskussion um Für und Wider, nicht als Beobachter auf Distanz und auch nicht als voreingenommener Kritiker – sondern immer nur dann, wenn ich die Botschaft der Bibel (zum Beispiel in den vier Evangelien im Neuen Testament) ernst nehme und danach handle.

Zu viele Menschen gehen mit der biblischen Botschaft unfair um. Sie geben ihr und dem Herrn, von dem sie spricht, keine Chance und tun sie von vornherein als unwirklich, unzumutbar und unwahr ab. Dabei sprechen sie eigentlich wie der Blinde von der Farbe, weil sie Jesus Christus nie aufrichtig die Tür des Lebens aufgetan und damit die Möglichkeit eingeräumt haben, seine Wirklichkeit und Kraft zu beweisen.

Wer aber auf die Einladung der Bibel hin die Schranke seiner Vorbehalte durchbrach und das Leben ihm anvertraute, der hat noch immer erfahren, dass Jesus wirklich Heiland und Retter ist.

Allerdings: eine halbe Sache sollten wir im Glauben nicht beginnen! Halbheiten bringen nie Erfüllung. Andererseits hat es noch keiner bereut, der sein Leben Jesus Christus ganz übereignete.

Der wahre Sinn von Weihnachten

Das Eigentliche an Weihnachten ist Jesus Christus selbst, nicht Tannenduft, Kerzenschein, heimelige Wohnung und Stimmung, so schön das alles ist. Und dieses Eigentliche an Weihnachten ist erfahrbar.

Wer sich von Jesus Christus rufen lässt, betend mit ihm spricht und sein Leben durch ihn ordnen lässt, der erfährt, dass er wirklich der Retter aus sicherem, ewigem Verderben ist. Da ist Weihnachten geworden!

Jesus Christus sagt: „Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wer meine Stimme hört und mir die Tür öffnet, bei dem will ich einkehren und das Mahl mit ihm halten, und er mit mir.“ Offenbarung Kapitel 3 Vers 20