Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.

Jesus sprach zu den Menschen das Gleichnis vom reichen Kornbauer: Es war ein reicher Bauer, der hatte eine besonders gute Ernte zu erwarten. Und er dacht bei sich selbst: Was soll ich tun? Ich weiss gar nicht, wo ich alles unterbringen soll. Dann sprach er: Das will ich tun: Ich will meine Scheunen abbrechen und grössere bauen und will darin meine gesamte Ernte und all meine Vorräte unterbringen und will zu meiner Seele sagen: Du hast einen grossen Vorrat für viele Jahre, habe nun Ruhe, iss und trink und geniesse das Leben. Aber Gott sprach zu ihm: Du Narr! Diese Nacht wird man deine Seele von dir fordern; und wem wir dann gehören, was du angehäuft hast? So geht es dem, der sich Schätze sammelt und ist nicht reich bei Gott (aus dem Lukas-Evangelium, Kapitel 12 Verse 16-21).

Dass unser Leben einmal zu Ende geht, das wissen wir alle. Darum wollen wir dieses Leben geniessen so lang es geht. Man lebt schliesslich nur einmal.

Die Bibel sagt aber, wer nur für dieses Leben vorsorgt, ist ein Narr. Ein kluger Mensch macht sich auch darüber Gedanken, was nachher kommt.

In Prediger, Kapitel 12 Verse 7 steht geschrieben: Der Staub muss wieder zur Erde kommen, wie er gewesen ist, und der Geist wieder zu Gott, der ihn gegeben hat.

Und die Bibel sagt unmissverständlich: Und wie es den Menschen bestimmt ist einmal zu sterben, danach aber das Gericht (Hebräerbrief, Kapitel 9 Vers 27).

Ein Narr spricht in seinem Herzen: «Es gibt keinen Gott»! (Psalm, Kapitel 14 Vers 1).

Wer aber klug ist, der ist bereit, Gott zu begegnen.

Darum lass dich versöhnen mit Gott! Jesus Christus hat am Kreuz für alle Sünden bezahlt und hat uns mit Gott versöhnt. Wenn wir das im Glauben annehmen, so schenkt uns Gott Vergebung in Jesus Christus und wir dürfen wissen, dass unsere Schuld bezahlt ist. Dann sind wir reich bei Gott und wir haben einen Schatz im Himmel.

Was soll ich tun?  

Glaube an den Herrn Jesus Christus, so wirst du gerettet werden (Apostelgeschichte, Kapitel 16 Vers 31).

Das Unedle der Welt und das Verachtete hat Gott auserwählt.

Alle Religionen, die sich die Menschen ausgedacht haben, fordern etwas vom Menschen: Er muss etwas tun oder lassen, um zu Gott zu kommen. Schon von diesem Grundgedanken her sind diese Religionen letztlich nur für Leute geeignet, die sich zutrauen, ein besonders gutes Leben zu führen, oder die besonders religiös veranlagt sind. Aber für Verlorene, Verzweifelte oder Schwache bieten diese Religionen keine Hilfe, keinen Rat, keinen Ausweg. Kalt und ohne Erbarmen überlassen sie die Menschen ihrem Schicksal.

Das Evangelium von der Gnade Gottes dagegen wendet sich gerade an solche Menschen, die einen Helfer, einen Erlöser, einen Seligmacher nötig haben. Der barmherzige Gott neigt sich zu allen herab, an denen die Menschen, auch die religiösen unter ihnen, achtlos vorbeigehen.

Darum besteht das Volk Gottes aus Menschen, die ihre verlorene Lage erkannt haben, die wissen, dass sie Errettung nötig haben, und die deshalb das Evangelium annehmen.

Die Weisen und Religiösen dieser Welt kommen dagegen nur sehr schwer zu Gott, weil ihnen ihre Selbstgerechtigkeit im Weg steht. Sie denken zu hoch von sich selbst und zu gering von Gottes Gerechtigkeit und Gnade. So verschmähen sie die Erlösung, die Gott ihnen in Christus anbietet.

Wenn jemand so denkt wie damals der Pharisäer im Tempel von Jerusalem: «O Gott, ich danke dir, dass ich nicht bin wie die Übrigen der Menschen», dann kann ihm nicht geholfen werden. Wer aber wie der Zöllner sagt: «O Gott, sei mir, dem Sünder, gnädig!», wer wie er unter der Last seiner Sünden leidet und sie Gott bekennt, dem wird vergeben. Christus ist sein Retter und Helfer, der ihn niemals im Stich lassen wird.

Nur auf Gott wartet still meine Seele, von ihm kommt meine Rettung.

Wenn wir dieses Psalmwort lesen, mag es uns zunächst etwas fremd vorkommen. Auf Gott zu warten, von ihm Rettung und Hilfe zu erwarten, das passt nicht so recht in unseren hektischen Alltag. Wir haben kaum Zeit zum Warten, denken wir zumindest. Wir haben doch alles im Griff, oder?

David, der Schreiber des Psalms, hat viele schwierige und scheinbar ausweglose Situationen erlebt und dabei Gottes praktische Hilfe immer wieder erfahren.  Er erinnert sich an diese Erlebnisse und ermutigt sich selbst, still zu sein, auszuharren, auf Gott zu vertrauen und von ihm Hilfe zu erwarten.

Um der Hektik und der Informationsflut unseres Alltags zu entfliehen, könnte uns ein regelmäßiger, täglicher Moment der Stille gut tun. Sozusagen Wellness für die Seele!

Das Psalmwort und die ganze Bibel wollen sorgfältig, in Ruhe gelesen und bedacht werden.

Wir Menschen können viel aus eigenem Antrieb erreichen, das zeigen die grossen Fortschritte in Medizin und Technik. Und doch stossen wir immer wieder an Grenzen, Fragen bleiben offen und die Herausforderungen im Alltag sind oft schwer zu bewältigen. Wir brauchen eine tragfähige Zuversicht, ein Vertrauen und einen Glauben. Wir brauchen einen Retter für das „diesseitige“ wie auch für das „jenseitige“ Leben.

Nehmen Sie sich einen Moment Zeit und fragen Sie nach dem rettenden Gott, nach Jesus, dessen Name „Gott ist Rettung“ bedeutet. Lesen Sie die Evangelien, sie erzählen seine Lebensgeschichte. Er möchte auch Ihre Zuversicht und Ihr Retter sein.

Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richte, sondern damit die Welt gerettet werde.

Liebe Leserin,  lieber Leser

Das Bibelwort in der aktuellen Zeitungsausgabe spricht von der werbenden Liebe Gottes zu uns Menschen.

Im Bibelvers davor im Johannesevangelium Kapitel 3 Vers 16 bezeugt die heilige Schrift, dass Gott seinen einzigen Sohn als Lösegeld für den Menschen gegeben hat.

Der Gott der Bibel ist ein Menschenfreund.

Vor kurzem an Weihnachten haben viele gesungen:

…..Christ der Retter ist da …..!!

Niemand hat gesungen ….Christ der Richter ist da…..

Das Angebot, welches uns Gott im Evangelium des Johannes Kapitel 3 Vers 17 macht, sollten Sie unbedingt annehmen.

Es ist das Angebot Gottes, uns vor der ewigen Finsternis zu erretten.

Jesus spricht: Ich bin der gute Hirte; der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe.

In der Bibel wird uns Jesus vorgestellt als der gute Hirte, der sich liebevoll um seine Schafe kümmert, sie versorgt, beschützt und richtig führt. Er sagte von sich:

„Ich bin der gute Hirte; der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe… Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir nach; und ich gebe ihnen ewiges Leben.“ (Johannesevangelium Kapitel 10 Verse 11 und 27-28)

Er, der Gerechte, starb für uns Ungerechte. Somit können wir durch Jesus Vergebung unserer Sünden und ewiges Leben haben. Jesus bietet jedem Menschen die Chance eines Neubeginns.

Die Möglichkeit zum Wenden

„Nach Möglichkeit bitte wenden!“ Auf diese Stimme aus dem Navi hören Sie in der Regel gern. Warum sollten wir nicht darauf hören, wenn uns der lebendige Gott zur Umkehr auffordert? Er selbst sagt:

Meinst du, dass ich Gefallen habe am Tode des Gottlosen, spricht Gott der HERR, und nicht vielmehr daran, dass er sich bekehrt von seinen Wegen und am Leben bleibt? (Hesekiel Kapitel 18 Vers 23)

Geben Sie Ihrem Leben eine neue Richtung! Lassen Sie sich auf eine neue Zielvorgabe ein! Folgen Sie der Route, die Jesus, der gute Hirte, Ihnen vorgibt! Er liebt Sie und will Ihnen helfen.

Wie kann eine solche Wende Ihres „Lebensfahrzeuges“ ganz praktisch geschehen? Wenden Sie sich im Gebet an Jesus Christus. Bringen Sie ihm zuerst den ganzen „Müll“ Ihres Lebens. Sagen Sie ihm, dass es Ihnen leidtut, dass Sie bisher ohne ihn gelebt haben. Es gibt sicher auch in Ihrem Leben viele Vergehen Gott gegenüber, die die Bibel Sünde nennt. Wir sind an Gott und an unseren Mitmenschen schuldig geworden. Wir haben in Gedanken, Worten und Taten gesündigt. Sagen Sie Jesus, dass Ihnen Ihre Sünden leidtun und bitten Sie ihn um Vergebung aller Schuld, die sich in Ihrem ganzen Leben angesammelt hat. Die Bibel verspricht:

“Wenn wir sagen, wir haben keine Sünde, so betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er (Jesus Christus) treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.“ (1. Johannesbrief Kapitel 1 Verse 8-9)

Laden Sie nun Jesus Christus ein, in Ihr Leben zu kommen. Bitten Sie ihn, die Führung Ihres weiteren Lebens zu übernehmen. Machen Sie damit Jesus, im Bild gesprochen, zum Reiseführer Ihres Lebens. Er wird Ihr Gebet erhören, Ihnen Ihre Sünden vergeben und Sie zu einem Kind Gottes machen. In der Bibel lesen wir:

„Allen aber, die ihn (Jesus) aufnahmen, denen gab er das Anrecht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben“ (Johannesevangelium Kapitel 1 Vers 12)

„Sie haben Ihr Ziel erreicht!“

Wenn Sie Jesus Ihr Leben anvertraut haben, haben Sie schon jetzt das ewige Leben. Mit ihm dürfen Sie sich darauf freuen, einmal nach diesem Leben das Ziel, die Herrlichkeit bei Gott, zu erreichen. Das ist das höchste Ziel, einmal in ewiger und ungetrübter Gemeinschaft mit Gott und seinem Sohn, Jesus Christus sein zu können. Jesus sprach von dieser Freude, als er sagte:

„Freut euch aber darüber, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind!“ (Lukasevangelium Kapitel 10 Verse 20)

Jesus macht uns damit zu Bürgern des Himmels und schenkt uns die „himmlische Staatsbürgerschaft“. Ist das nicht grossartig! Er bringt uns in den Himmel, wo er uns vollkommene Ruhe und Frieden garantiert. Er möchte uns für alle Ewigkeit bei sich in der himmlischen Herrlichkeit haben. Lesen Sie in der Bibel und vertrauen Sie völlig seinem Wort. Mit Jesus kommen Sie ganz sicher ans Ziel!

Wer seine Schuld verheimlicht, dem wird es nicht gelingen, wer sie aber bekennt und lässt, der wird Barmherzigkeit erlangen.

Das Kapitel 28 in den Sprüchen enthält einige Gedanken zur sozialen Gerechtigkeit und von den Pflichten der Regierenden, aber auch ganz allgemein von den Sorgen der Armen. Es besteht ein Zusammenhang zwischen gerechtem Handeln und dem geistlichen Leben. Diejenigen, die nicht wissen, was recht ist, sind Übeltäter, und diese stehen im Gegensatz zu denen, die den Herrn suchen und daher wissen, was recht ist.

Wer würde behauptet, dass er noch nie versucht hat, eine Sünde zu verbergen? Solange das geschieht, muss Gott seinen Segen zurückhalten. Auch auf unsere Bitten wird Er nicht antworten. Unser Gewissen klagt uns an, und wir fühlen uns so, wie David es von sich beschreibt: „Als ich schwieg, verzehrten sich meine Gebeine durch mein Gestöhn den ganzen Tag. Denn Tag und Nacht lastete auf mir deine Hand; verwandelt wurde mein Saft in Sommerdürre.“ (Psalm 32 Verse 3 und 4).

Doch ein echtes Bekenntnis der Schuld wirkt befreiend. Gottes Vergebung ist uns sicher: „Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.“ Johannesevangelium Kapitel 1 Vers 9).

Welch eine Zusage! Sie gilt für einen Menschen, der sich gerade bekehrt hat ebenso wie für ein Kind Gottes. Wenn wir unsere Sünde bedecken, wird Gott sie aufdecken. Wenn wir sie aufdecken, wird Gott sie zudecken.

Achan verbarg hartnäckig seine Übertretung, bis er schließlich durch das Los dazu gezwungen wurde, alles zu beichten. Das war kein aufrichtiges Bekenntnis, und er musste mit dem Tod bestraft werden (Josua Kapitel 7 Verse 16 bis 26).

Wenn wir erst dann unsere Schuld bekennen, wenn wir in die Ecke getrieben werden, darf die Echtheit unseres Bekenntnisses mit Recht angezweifelt werden. Aber Gott durchschaut das Herz. Gemäss seiner Allwissenheit wird Er Vergebung erteilen, oder verweigern. Wenn sich nach einem Bekenntnis keine Verhaltensänderung einstellt und sich die Sünde wiederholt, ist Skepsis angebracht. Der richtige Weg ist: Die Sünde aufrichtig bekennen und sofort lassen. Beides gehört zusammen! Dann werden wir Barmherzigkeit erlangen, bei Gott und Menschen. Gott wird seine Regierungswege zu unseren Gunsten ändern. Dies ist die einzige Stelle in den Sprüchen, wo von Barmherzigkeit die Rede ist. Gottes Herz erbarmt sich über unser Sündenelend, sofern wir ein aufrichtiges Bekenntnis ablegen.

Wer seine Schuld verheimlicht, dem wird es nicht gelingen, wer sie aber bekennt und lässt, der wird Barmherzigkeit erlangen. Sprüche Kapitel 28 Verse 13

Wie wird man ein Kind Gottes? Was sagt die Bibel?

So viele Jesus Christus aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus Geblüt noch aus dem Willen des Fleisches noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. Johannesevangelium Kapitel 1 Verse 12 und 13

Wie wird man ein Kind Gottes?

Um diese Frage zu beantworten, muss man zuerst wissen, wie man es nicht wird. Wir haben gelesen:

Nicht aus Geblüt: Ein Kind Gottes wird man nicht durch natürliche Abstammung. Wenn die Eltern Kinder Gottes sind, so ist man deshalb selbst noch kein Kind Gottes. Gott hat nur Kinder, keine Enkelkinder.

Nicht aus dem Willen des Fleisches: Ein Kind Gottes wird man nicht durch gute Werke oder eigene Willensanstrengung. Auch unsere eigene Geburt geschah ja ohne unseren Willen.

Nicht aus dem Willen des Mannes: Ein Kind Gottes wird man nicht dadurch, dass andere es wollen. Auch nicht dadurch, dass man einer Religion zugehört.

Kinder Gottes werden wir also nicht durch unsere Eltern, nicht durch uns selbst, noch durch irgend-jemand anders.

Durch wen denn?  Allein durch Gott, denn er will, dass kein Mensch verloren geht.  Jeder Mensch ist ein Geschöpf Gottes. Gott schenkt jedem Menschen das Leben, das wir haben. Dieses irdische Leben ist aber endlich. Er will aber, dass jeder Mensch auch das ewige Leben bekommt (siehe Johannesevangelium Kapitel 3 Vers 16b). Das erhalten wir, wenn wir Jesus Christus als unseren Heiland und Herrn in unser Leben aufnehmen. Das heisst, ich glaube an den Herrn Jesus Christus und ich erkenne, dass ich ohne ihn ewig verloren bin. Das nennt die Bibel die Neugeburt. Es ist eine geistige Geburt, die uns zu einem Kind Gottes macht.

Jesus sagt im Johannesevangelium Kapitel 6 Vers 47: „Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Wer an mich glaubt, der hat ewiges Leben.“

Gott ist einer, und einer ist Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Christus Jesus, der sich selbst gab als Lösegeld für alle.

Warum ist ein Vermittler nötig?

Wenn ein grosses Unternehmen mit der Gewerkschaft seiner Mitarbeiter verhandelt, kann es Knackpunkte geben, die eine Einigung unmöglich machen. Dann wird ein aussenstehender Vermittler gebraucht. Er ist in der Lage, die Argumente beider Seiten neutral zu beurteilen und in der Verhandlung eine gemeinsame Entscheidung herbeizuführen.

Hiob erkannte seine Sündhaftigkeit und wusste, dass Gott heilig und gerecht ist. Es war ihm auch klar: Ohne einen solchen Mittler kann ich vor Gott nicht bestehen. Darum klagte er: «Es gibt zwischen uns keinen Schiedsmann, dass er seine Hand auf uns beide legte» Hiob Kapitel 9 Vers 33.

Durch unsere Sünden ist zwischen uns Menschen und dem heiligen Gott eine Kluft entstanden, die wir nicht selbst überbrücken können. Wir brauchen einen Vermittler, der sowohl die Anforderungen Gottes erfüllt als auch unseren Bedürfnissen gerecht wird. Dieser Vermittler ist Jesus Christus, der Sohn Gottes, der Mensch geworden ist und am Kreuz sein Leben gegeben hat. In seinem Tod hat er die Forderung Gottes nach Sühnung für unsere Sünden und unserem Bedürfnis nach Erlösung völlig entsprochen. Damit hat Er für uns eine Brücke zu Gott geschlagen.

Wenn wir uns an Jesus Christus wenden und an Ihn glauben, wie die Bibel Ihn vorstellt, gehen wir über diese Brücke und kommen in eine geordnete Beziehung zu Gott.

Gott ist einer, und einer ist Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Christus Jesus, der sich selbst gab als Lösegeld für alle. 1. Timotheusbrief Kapitel 2 Verse 5 + 6

 

Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe.

Haben Sie diesen bekannten Vers aus der Bibel auch schon gehört und darüber nachgedacht?

Es handelt sich hier um eine Aussage zu bedeutenden Werten. Werte die sich nicht verbrauchen, nicht verändern, sondern beständig sind.

Welches sind ihre wichtigsten Werte? Was ist ihnen am Wichtigsten? Lebensglück? Zufriedenheit? Paulus beantwortet diese Fragen mit den Begriffen Glauben, Liebe und Hoffnung. Die Liebe bezeichnet Paulus dann als den grössten Wert, die grösste Tugend.

Glaube

Ohne an Gott zu glauben ist es logischerweise nicht möglich mit ihm in Verbindung zu kommen. Gott scheint unnahbar, ist uns Menschen in Wirklichkeit aber sehr nahe gekommen. Er hat sich uns schon zu Zeiten des alten Testaments offenbart. Dann später, in seinem Sohn, Jesus Christus.

Wer an Gott, den Vater, glaubt muss auch an seinen Sohn Jesus Christus glauben. Jesus sagte seinen jüdischen Zuhörern, „Ihr glaubt an Gott (den Vater), glaubt auch an mich“ und „Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen“ (aus dem Johannes Evangelium Kapitel 14, Verse 1 und 9)

Hoffnung

In Hoffnungslosigkeit zu leben ist deprimierend, freudlos. Wer kann ohne Hoffnung leben, ohne dabei seinen Lebensmut zu verlieren!? Wir haben in Jesus eine wunderbare Hoffnung. Wer auf sein Werk am Kreuz vertraut, sein eigenes Leben und Sterben ihm anvertraut, darf eine wunderbare, lebendige Hoffnung haben. Im Leben im Hier und Jetzt, aber auch im Jenseits.

Der Apostel Paulus schreibt „Er selbst aber, unser Herr Jesus Christus, und unser Gott und Vater, der uns geliebt hat und uns einen ewigen Trost und eine gute Hoffnung gegeben hat durch Gnade, er tröste eure Herzen und stärke euch in jedem guten Wort und Werk!“ (aus dem zweiten Brief an die Thessalonicher, Kapitel 2, Vers 16 und 17)

Liebe

Die Liebe hat viele Facetten. Paulus beschreibt im Kapitel 13 des ersten Briefes an die christliche Kirche in Korinth das Wesen der Liebe. Die wahre Liebe ist beispielsweise nicht eigennützig, sie beachtet den Anderen und dessen Wohl.

Schon im alten Testament wird das Volk Israel aufgefordert Gott und den Nächsten zu lieben. Paulus fasst im Brief an die Galater das ganze Gesetz in einem kurzen Satz zusammen: „Du sollst deinen Nächsten wie dich selbst.“ (aus dem Brief an die Galater, Kapitel 5 Vers 14)

Wir finden Glaube, Hoffnung und insbesondere die Liebe in perfekter Ausprägung und Ausstrahlung in Jesus Christus wieder. „Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.“  (Johannes Evangelium Kapitel 3, Vers 16). Jesus Christus ist die verkörperte Liebe Gottes. Wer ihm glaubt, ihm sein Leben anvertraut, wird erfülltes Leben und echte Hoffnung haben. Wenn wir Jesus Christus in unser Leben einladen, wird er unser Leben und unsere Herzen zum Positiven verändern.

Beschäftigen wir uns mit Jesus Christus indem wir die Bibel lesen verändert das unser Denken, Handeln und unser ganzes Leben.

Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; die grösste aber von diesen ist die Liebe.“ (aus dem ersten Brief an die Korinther, Kapitel 13, Vers 13)

Nacht bin ich aus dem Mutterleib gekommen; und nackt werde ich wieder dahingehen. Der Herr hat gegeben, der Herr hat genommen. Gelobt sei der Name des Herrn!

Hiob, eine biblische Person, lebte vor vielen Jahren

Seine Geschichte ist aufgeschrieben und wurde zu einem der Bücher der Bibel.

Bemerkenswert an seiner Geschichte ist, dass er sehr reich war, und tief ins Unglück gestürzt wurde. Er verlor alles, Familie, Gesundheit und Reichtum. Nun stellt er fest:

Ohne etwas bin ich auf die Erde gekommen, und genau gleich werde ich wieder gehen… Es geht uns doch allen so, aber was hat das denn für einen Sinn?

Wir lernen von Hiob: Sein Blick war nicht nur auf das Irdische beschränkt. Wir lesen, dass er Gott schon gekannt, und ihm gedankt hatte, als er reich war, und nun in seinem Elend fragt er nicht, wieso lässt Gott das zu, sondern vertraut auf Gott, ehrt und befragt ihn.

Jeder Mensch erlebt Unglück, dazu sehen und hören wir in unserer Zeit wahrlich viel davon. Wie Hiob sollen wir unseren Blick auf Gott richten, und nach dem grösseren Rahmen der Geschichte fragen.

Wir Menschen sind Sünder, von Gott entfernt, das wissen wir ja allzu gut. Doch, Gott liebt die Menschen und ruft uns. Er will nicht, dass jemand verloren geht.

Jesus Christus hat am Kreuz, für uns, unsere Sünden getragen und gesühnt, den Tod besiegt, und ist auferstanden. Diesen Sieg will er mit uns teilen. Im Johannesevangelium lesen wir:

Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an Ihn glaubt nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt (Menschheit) richte, sondern damit die Welt durch Ihn gerettet werde.

Oft verstehen wir Gottes Handeln in seiner Souveränität nur teilweise, oder gar nicht:  Wir dürfen aber wissen: Gott liebt uns. Das hat später auch Hiob erfahren.

Empfehlung: Lesen Sie die ganze Geschichte von Hiob in der Bibel.