Er antwortete: Ist er ein Sünder? Das weiß ich nicht; eins aber weiß ich: dass ich blind war und bin nun sehend.

Die Geschichte, aus der das eingangs erwähnte Zitat stammt, erzählt von einem Menschen, der blind geboren wurde und von der Frage, ob seine Blindheit die Folge eines sündigen Verhaltens seiner Eltern sei. Jesus verneint das. Die Blindheit sei ein Anlass, dass die Werke Gottes an diesem Menschen sichtbar werden.

Jesus heilt diesen Menschen von seiner angeborenen Blindheit. Dieser sieht jetzt zum ersten Mal Licht, andere Menschen, Gegenstände und Landschaften. Er sieht auch Jesus von Angesicht zu Angesicht, den Menschen, der ihm sein Augenlicht geschenkt hat.

Die Pharisäer, die damalige religiöse Elite, hinterfragen die Heilung dieses Menschen argwöhnisch. Jesus heilte an einem Sabbath, einem Tag an dem jegliche Arbeit untersagt ist.

Die Pharisäer fragen den jetzt sehenden Menschen, was er von Jesus halte. Dieser antwortet, dass er eins ganz genau wisse, nämlich, dass er blind war und jetzt sehe. Dadurch sei er zur Einsicht gekommen, dass dieser, der ihn geheilt hat, von Gott sei.

Die Pharisäer werden durch ihre Haltung und das sture Anwenden des Gesetzes als die wahrhaft Blinden offenbart. Sie erkennen nicht was offensichtlich ist, sie verkennen Jesus. Der blind geborene Mensch kann jetzt sehen, und auch in Bezug auf die Person Jesu sind ihm die Augen aufgegangen.

Durch die Heilung eines Blindgeborenen erfüllte Jesus Voraussagen aus dem Buch des Propheten Jesaia:

Dann werden die Augen der Blinden aufgetan und die Ohren der Tauben geöffnet. Jesaia, Kapitel 35 Vers 5

Ich mache Dich zum Licht der Nationen, blinde Augen aufzutun, um Gefangene aus dem Kerker herauszuführen und aus dem Gefängnis, die in der Finsternis sitzen. Jesaia, Kapitel 42 Verse 6 und 7

Möge Jesus Christus Ihnen, die Sie diese Gedanken lesen, die Augen öffnen, damit Sie IHN erkennen und zum Herrn und Heiland Ihres Lebens machen!

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